Theorie
Die Theorie bei der Prüfung zum Sportführerschein oder Segelschein, egal was für Schiffe oder Boote Sie kommandieren wollen an der Theorie geht kein Weg vorbei. Es gibt so viel Begriffe und Bezeichnungen die nur in der Seemannssprache vorkommen die Sie unbedingt lernen müssen. Ruft Ihnen zum Beispiel ein anderer Skipper zu: Vorsicht Untiefe, dann müssen Sie schnell reagieren um nicht auf zu laufen, denn das bedeutet hier befindet sich eine Sandbank oder ähnliches. Also der Begriff Untiefe muss einfach sitzen. Da gibt es aber noch viele Dinge die eine andere Bezeichnung haben als Sie die aus dem Straßenverkehr kennen. Die Vorfahrtregeln sind auch etwas anders was es genauso zu lernen gilt wie bei einer Führerscheinprüfung für das Auto. Die vielen Knoten die zu verschiedenen Zwecken gemacht werden müssen sollen auch erst mal gelernt sein. Dann kommen noch Flaggensignale dazu die es zu lesen gilt. In der Theorie müssen Sie auch Ihr Boot genau kennen. Nachts oder bei Sturm kommt es meist auf Sekunden an das richtige zu tun, auch wenn Sie nichts sehen, Sie müssen einfach wissen wo was ist. Auf einfachen Revieren, wie vielleicht ein See mit wenig oder keinen Verkehr, ist es vielleicht einfacher aber umso mehr Sie wissen und können, desto einfacher ist es sich auch in viel befahrenen Revieren wie Kanälen oder auch großen Flüssen zurechtzufinden.
Also man sieht schon, das es nicht geht einfach los zu segeln, sondern Sie sollten genau wissen was dazu gehört sich auf dem Segelboot richtig zu bewegen und mit Ihren Boot keinen Schiffbruch zu erleiden.